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	<title>Fairtrade &#8211; BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mechernich</title>
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	<description>Mehr GRÜN für Mechernich</description>
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		<title>Antrag „Fairtradetown“ vom 12.02.2019</title>
		<link>https://www.gruene-mechernich.de/antrag-fairtradetown-vom-12-02-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Altmeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2020 10:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anträge & Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade]]></category>
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					<description><![CDATA[... nachfolgend erhalten Sie unseren Antrag auf Prüfung und Teilnahme an der Kampagne „Fairtrade Towns“...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>GRÜNE Fraktion im Rat der Stadt Mechernich</p>
<p><br />Sehr geehrter Herr Bürgermeister,</p>
<p>sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, geehrte Kolleginnen und Kollegen, nachfolgend erhalten Sie unseren Antrag auf Prüfung und Teilnahme an der Kampagne „Fairtrade Towns“.<br />Dazu benötigt es u.a. einen Beschluss des Rates der Stadt Mechernich in dem<br />1. Die Verwaltung aufgefordert wird, an der Kampagne „Fairtrade Towns“<br />teilzunehmen und die erforderlichen Anträge zu stellen.<br />Die erforderlichen Kriterien für die Verleihung des Titels sind schnellstmöglich zu recherchieren und umzusetzen.<br />2. Die Verwaltung wird aufgefordert künftig bei allen Sitzungen der<br />Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeisterbüro Fairtrade-Kaffee<br />auszuschenken sowie ein weiteres Produkt (Fairtrade Tee, Fairtrade Zucker,<br />Fairtrade Kakao, Fairtrade Orangensaft) aus Fairem Handel zu verwenden.</p>
<p>Zur weiteren Begründung:<br />Städte und Gemeinden spielen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung<br />internationaler Entwicklungsstrategien. So auch bei der Agenda 2030 und den Nachhaltigen Entwicklungszielen (Sustainable Development Goals – SDGs) der Vereinten Nationen.<br />Die SDGs beziehen alle Länder mit ein und es werden ökonomische und ökologische Aspekte von Nachhaltigkeit und Entwicklung benannt. Fairer Handel und nachhaltiger Konsum rücken damit noch stärker in den Fokus. Kommunen weltweit werden dazu aufgefordert, an den SDGs mitzuwirken und ihre soziale Verantwortung wahrzunehmen.<br />Die Kampagne Fairtrade-Towns bietet Akteuren aus der Zivilgesellschaft, der Politik und der Wirtschaft eine konkrete Handlungsoption für einen aktiven Beitrag zur internationalen Entwicklungsagenda. <br /><br />Dazu startete Jahr 2000 in Großbritannien die weltweite Kampagne „FairtradeTowns“. Bereits 2000 Kommunen in 28 Ländern sind inzwischen im fairen Handel vernetzt. In Deutschland – welches sich seit 2008 an der Initiative beteiligt- gibt es über 530 „Fairtrade-Towns&#8220;, darunter Fairtrade-Dörfer, Landkreise, Inseln, Schulen und Universitäten. Vorreiter ist das Bundesland NRW mit den meisten teilnehmenden Städten im Ländervergleich.<br />Fünf Kriterien müssen erfüllt sein, um Fairtrade-Town zu werden. Nach Erfüllung aller Kriterien und Prüfung durch TransFair Deutschland e.V. wird der Titel FairtradeTown für zunächst zwei Jahre vergeben. Nach Ablauf dieser Zeitspanne erfolgt eine Überprüfung, ob die Kriterien weiterhin erfüllt sind.<br />Neben den o.a. Punkten die der Rat beschließen möchte muss zudem:<br /> eine lokale Steuerungsgruppe gebildet werden, die auf dem Weg zur<br />„Fairtrade- Town“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert.<br /> Des Weiteren müssen eine bestimmte Anzahl an lokalen<br />Einzelhandelsgeschäften gesiegelte Produkte aus Fairem Handel anbieten<br />und in Cafés und Restaurants verkauft bzw. ausgeschenkt werden.<br /> Zudem müssen in einer bestimmten Anzahl öffentlicher Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen Fairtrade- Produkte verwendet werden und Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt werden.<br /> Als letzter Punkt ist die Öffentlichkeitsarbeit so zu gestalten, dass über alle Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade-Town berichtet wird.<br />Weitere Informationen sind zu finden unter: https://www.fairtrade-towns.de/fairtradetowns/<br />Die Zuständigkeit des Rates ergibt sich aus § 41 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) in der derzeit gültigen Fassung.</p>
<p>Für die Fraktion BÜ90/DIE GRÜNEN<br />Nathalie Konias<br />Fraktionsvorsitzende<br />12.02.2019</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Der Antrag wurde mit den Stimmen von &#8230; abgelehnt</strong></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Haushaltsrede 2019</title>
		<link>https://www.gruene-mechernich.de/haushaltsrede-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Altmeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2020 12:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anträge & Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Bebauung]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade]]></category>
		<category><![CDATA[Flächenverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Glyphosat]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[Rede unserer Fraktionsvorsitzenden zum Haushalt 2019: &#8222;Ich beginne heute mal mit dem, was normalerweise am Ende einer Haushaltsrede kommt: Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stimmt dem vorgelegten Haushalt nicht zu.... ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Rede unserer Fraktionsvorsitzenden zum Haushalt 2019:</p>
<p>&#8222;Ich beginne heute mal mit dem, was normalerweise am Ende einer Haushaltsrede kommt: <br /><strong>Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stimmt dem vorgelegten Haushalt nicht zu.</strong> <img decoding="async" class="alignright" src="https://www.gruene-mechernich.de/wp-content/uploads/2015/05/NathalieHP.jpg" alt="" width="155" height="273" /></p>
<p>Gerne erkläre ich auch warum: <br />Wir alle tragen Verantwortung. Als Bürger, als Ratsleute und auch und grade sie als Verwaltung. Konzepte der Vergangenheit – kurz wie langfristig &#8211; führen zu dem was jetzt ist und zu dem was die Zukunft darstellen wird. <br />Dabei wird nicht alles besser, indem wir mehr zerstören. Immer größer, mehr und billiger kann nicht die Lösung sein vor anstehenden Herausforderungen. <br />Die Verantwortung die wir gegenüber unseren Kindern und Enkeln haben, war noch niemals so fundamental wie heute und uns allen wie wir hier sitzen muss klar sein, dass das meiste was wir entscheiden nicht mehr unsere Zukunft betrifft, sondern die Zukunft der nachfolgenden Generation. <br />Da einige hier im Ratssaal ja so ihre Probleme haben mit Grüner Politik und angeblich ideologisch konnotierten Begriffen wie „Nachhaltigkeit“ rege ich eine neue Sichtweise an und möchte vor Augen führen, dass es keinen nachhaltigen Haushalt braucht sondern vielmehr einen <strong>enkeltauglichen Haushalt</strong>. Denn die nachfolgenden Generationen sind es, die für Umweltschäden die wir anrichten grade stehen müssen und sie sind es auch die für falsche oder fehlende Investitionen zahlen müssen.</p>
<p>Also darf die zentrale Frage nicht sein: was kostet es &#8230;sondern viel mehr: wem nützt es ? <br />• Welchem Unternehmen ob Milch oder Champignon rollen wir den roten Teppich aus? <br />• Wie viele Einfamilienhäuser wollen wir noch bauen lassen in einer Zeit des demografischen Wandels? <br />• Wie viele neue Nachbarn (und neu sind sie &#8211; egal aus welchem anderen Stadtgebiet sie kommen) verträgt ein kleines Dorf. <br />• Wie viel sind wir bereit zu geben und wie viel müssen wir eben nicht der Natur nehmen?</p>
<p><span style="font-size: inherit;">Denn eines muss uns, grade nach dem vergangen Sommer klar geworden sein: Der Klimawandel ist ein Problem welches wir alle anerkennen und bei jeder Entscheidung mitbedenken müssen und: <strong>mit der Natur kann man nicht diskutieren. </strong></span></p>
<p><strong>Denn: Nicht Geld ist die begrenzte Ressource, sondern intakter Lebensraum.</strong> <br />Für Mechernich konkret bedeutet dies: Der immer wieder hervorgehobene Stellenabbau in der Verwaltung hat erhebliche Einsparungen gebracht.<br />Aber &#8211; an der Stelle muss auch die Frage gestattet sein: ist das nun eine reine Errungenschaft? Hat die Verwaltung wirklich an keiner Stelle Leistungsfähigkeit verloren?<br />Fakt ist, weitere Personaleinsparungen können nicht so fortgesetzt werden, wenn die Verwaltung auch in Zukunft handlungsfähig bleiben soll. <br />Grade mit Blick auf ein schnell funktionierendes Fördermanagement, damit wir Projekte für die Zukunft finanziert und umgesetzt bekommen lässt die Thema aufkommen ob wir hier auch gut genug aufgestellt sind. Dem wird die Verwaltung im Anschluss vielleicht widersprechen, aber grade in Bezug auf „Fördergelder generieren“ scheinen andere Kommunen (mit fiele da auf Anhieb mal Nettersheim ein) irgendwie immer die Nase vorn zu haben.</p>
<p>Aber davon abgesehen lässt der Haushalt bei Durchsicht auch dieses Mal noch viele weitere Fragen aufkommen die nicht ganz neu sind und so oder ähnlich von uns schon oft gestellt wurden:<br />• Wo will diese Stadt hin ?<br />• Wie begegnet Mechernich den demographischen, ökologischen, sozialen und ökonomische Risiken die unmittelbar bevorstehen?<br />• Welche Idee einer Gemeinschaft wird entwickelt?<br />• Was wird den Bürgern von Seiten der Stadt geboten?</p>
<p>Die wenigen Antworten die wir ablesen können ist:<br />→ Mehr Gewerbegebiet. → Viel mehr Einfamilienhäuser, dadurch Mehrbedarf an Schulen und KiGärten. <br />→ Und insgesamt mehr Flächenbedarf. Und was kommt dann noch auf die Bürger der Stadt zu, wenn hier vor Ort Entwicklungen eingeleitet werden unter der zweifelhaften Freude dann „Stadt in der Region Köln Plus“ zu sein und somit weit aus mehr Fläche für Wohnbebauung für die Menschen bereitzustellen die aus den Nähten platzenden Städten Köln und Bonn hierher sollen.</p>
<p><br /><strong>Wir</strong> wollten mehr Verantwortung übernehmen und trugen zB unseren Antrag vor, die Ausbringung von Glyphosat auf städtischen Flächen zu unterbinden. <br />Unter anderem mit dem merkwürdigen Einwurf „dies sei ein politischer Antrag“ scheiterten wir hier, während andere Städte es uns vormachten. Und ja meine lieben Kolleginnen und Kollegen, das war in der Tat ein „politischer Antrag“ &#8211; aber wo um Himmels Willen soll man den denn auch sonst vorbringen als im politischen Raum den der Stadtrat ja nunmal darstellt??</p>
<p><br /><strong>Wir</strong> wollten Verantwortung übernehmen und machten auch Vorschläge zB in der letzten Haushaltsrede, um Anreize in Bezug auf Bestandsbauten etc. zu schaffen, nannten Beispiele und Städte bei denen man sich hätte weiter erkundigen können um dann vielleicht das eine oder andere davon zu übernehmen. Jedoch nichts davon wurde aufgegriffen. Warum? Keine Lust oder vielleicht <strong>doch</strong> zu wenig Personal ?</p>
<p><br />Seis drum, &#8230;weil wir also gelernt haben, dass es mit Vorschlägen nicht getan ist, möchten wir dieses Jahr eine unserer Ideen zu mehr Nachhaltigkeit oder wie eben schon definiert „Enkeltauglichkeit“ direkt heute als Antrag für die kommende Beratungsrunde abgeben. Wir bitten darin die Verwaltung sich sachkundig zu machen wie man „Fair Trade Stadt“ wird und den entsprechenden Prozess dem Ausschuss vorzustellen und hoffen dann, dass die Kollegen und Kolleginnen hier den Städten Aachen, Bochum, Bergisch Gladbach, Bonn, Frechen, Düsseldorf, Dortmund, Hagen, Hennef bis hin zu Wuppertal – um nur einige wenige zu nennen, folgen.&#8220;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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