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	<title>Hochwasserschutz &#8211; BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mechernich</title>
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	<description>Mehr GRÜN für Mechernich</description>
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		<title>Grüne Politik für Mechernich</title>
		<link>https://www.gruene-mechernich.de/gruene-politik-fuer-mechernich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Altmeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 11:25:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bebauung]]></category>
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		<category><![CDATA[Hochwasserschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem die gelbe Leuchte der Ampel Anfang letzten Monats einen Defekt zeigte, standen die Zeichen auf Neuwahlen. Ein Datum dafür wurde gemeinsam gefunden. Am 23. Februar 2025 dürfen wir einen... ]]></description>
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<p class="p1"><span class="s1">Nachdem die gelbe Leuchte der Ampel Anfang letzten Monats einen Defekt zeigte, standen die Zeichen auf Neuwahlen. Ein Datum dafür wurde gemeinsam gefunden. </span></p>
<p class="p1"><span class="s2">Am 23. Februar 2025</span><span class="s1"> dürfen wir einen neuen Bundestag wählen. In der Unterhaltung mit Kommunalpolitiker*innen wird Erleichterung darüber deutlich, dass die Bundestagswahl im großen zeitlichen Abstand zur Kommunalwahl stattfinden wird. In den Ortsverbänden konzentriert man sich derzeit auf die Bundestagswahl, denn man möchte die Themen ungern miteinander vermengen. Völlig unverständlich startete die SPD Mechernich bereits in den letzten Tagen mit ihrem Bürgermeisterkandidaten in den Kommunalwahlkampf.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Der Grüne Ortsverband Mechernich wird im März zu einer Mitgliederversammlung laden. Dort entscheiden wir, ob und wenn ja wen wir uns als Bürgermeister*in wünschen würden. Die Kandidat*innen für die Wahlbezirke und die Reserveliste werden wir dann ebenfalls aufstellen. Ein Wahlprogramm werden wir erstellen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Unabhängig der Kommunalwahl im September findet und fand Politik in Mechernich immer statt. Blicken wir auf die verzwickte Situation beim Thema Wälschbach- bzw. Eifelstadion. Hier ist es sehr einfach, sich innerhalb der Fraktionen den Schwarzen Peter zuzuschieben und sich selbst bei den Vereinen in ein gutes Licht zu rücken. Wir brauchen zufriedenstellende Lösungen, die wir gemeinsam mit den Vereinen erarbeiten. Alles andere erachten wir als<span class="Apple-converted-space">  </span>kontraproduktiv. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Sollte die Stadt Mechernich Eigentümerin eines Hotels und einer Sommerrodelbahn werden? Eine Kommune ist kein Wirtschaftsunternehmen und sollte sich besser auf ihre Kernaufgabe die Daseinsvorsorge konzentrieren.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Hierzu gehört natürlich auch der Hochwasserschutz, den die Stadt, wenn es um den technischen Hochwasserschutz geht, durchaus ambitioniert plant. Planung, Genehmigung und Förderung verzögern diese wichtigen Maßnahmen unerträglich lange. Deshalb ist es nötig, den <b>natürlichen Hochwasserschutz</b> verstärkt in den Fokus zu nehmen und riesigen Siedlungsschwerpunkten und industriellen Großbetrieben mit ihren massiven Flächenversiegelungen in Zukunft eine Absage zu erteilen. Mit dieser Auffassung stehen wir im Mechernicher Rat allerdings alleine da.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ihre Meinung interessiert uns. Treten Sie mit uns in Kontakt oder sprechen Sie mit uns an den Wahlkampfständen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Frohe und friedliche Festtage</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Gerd Altmeier</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neuer Siedlungsschwerpunkt in Satzvey? – Wir sagen „NEIN!“</title>
		<link>https://www.gruene-mechernich.de/neuer-siedlungsschwerpunkt-in-satzvey-wir-sagen-nein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Altmeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Oct 2024 17:41:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bebauung]]></category>
		<category><![CDATA[Flächenverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwasserschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
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					<description><![CDATA[Was haben wir Grüne eigentlich gegen Siedlungsschwerpunkte?  In Firmenich-Obergartzem entsteht derzeit auf 35 Hektar (350.000 Quadratmeter) der sogenannte 3. Siedlungsschwerpunkt mit bis zu 750 Wohneinheiten. Diese Zahlen zeigen deutlich, dass... ]]></description>
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<p><code><img decoding="async" src="https://www.gruene-mechernich.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_2696-e1727723267497.jpeg" alt="" width="100%" /></code></p>
<p>Was haben wir Grüne eigentlich gegen Siedlungsschwerpunkte? </p>
<p>In Firmenich-Obergartzem entsteht derzeit auf 35 Hektar (350.000 Quadratmeter) der sogenannte 3. Siedlungsschwerpunkt mit bis zu 750 Wohneinheiten. Diese Zahlen zeigen deutlich, dass hier von Seiten der Stadt eine Verdopplung der Einwohnerzahlen angestrebt wird, so dass ein Dorf im Dorf entstehen wird. Zudem wird eine massive Flächenversiegelung in Kauf genommen – vor dem Hintergrund der Starkregenkatastrophe im Juli 2021 eine Fehlentscheidung der Fraktionen im Rat bestehend aus CDU, UWV, SPD, FDP und AfD. </p>
<p>Nur unsere Fraktion der GRÜNEN sieht offenbar Probleme und Widersprüche, so dass wir dagegen stimmten!</p>
<p>Die gelben Kringel auf der Karte zeigen, was jetzt in Satzvey geplant ist. </p>
<p>Bereits seit 2022 der Regionalplan neu aufgestellt wurde, befindet sich der linke Kringel auf der Wunschliste der Stadt Mechernich. Gegenüber der Bezirksregierung Köln haben wir schon im August 2022 unsere Bedenken geäußert.</p>
<p>Neu hinzugekommen ist jetzt der Bereich östlich der L11 und des Kreisbahndamms (rechter Kringel). Das komplette Gebiet liegt in Hanglage in Richtung Ortslage und Veybach. Im Norden befinden sich die besten Ackerböden auf Mechernicher Stadtgebiet mit Ackerzahlen jenseits der 70.</p>
<p>Im Süden befindet sich ein ausgedehntes Auengebiet am Veybach. Um bei einem Starkregenereignis die Ortslage in dieses entwässern zu können, hatten Satzveyer  Bürgerinnen und Bürger erreicht, dass der alte Kreisbahndamm durchstoßen wurde. Gleichzeitig war man bei der Stadt recht stolz, die L11 jetzt ebenfalls dorthin zu entwässern.</p>
<p><strong>Da Auen ein natürlicher Hochwasserschutz sind, sind sie das „schärfste Schwert“, das wir beim Hochwasserschutz haben.</strong></p>
<p><strong>Aber jetzt soll genau da ein weiterer Siedlungsschwerpunkt entstehen!?</strong></p>
<p>Wahr ist, dass heute an bestimmt zehn Stellen auf Mechernicher Stadtgebiet gebaut werden kann. Wahr ist auch, dass die Fraktion der GRÜNEN den meisten dieser kleineren Baugebiete zugestimmt hat, denn die 44 Ortsteile dürfen sich gerne – mit Augenmaß – entwickeln.</p>
<p>Aber das genügt der mehrheitsführenden CDU, unterstützt von ihrem Appendix UWV, nicht. So entstehen Siedlungsschwerpunkte und mit ihnen die aggressivste Baulandpolitik im Kreis Euskirchen.</p>
<p>Hinzu kommt, dass wir uns wie in einen Basar versetzt fühlten, als  dann auch noch ein „SPD-Urgestein“ in den Beschluss zum Siedlungsschwerpunkt Satzvey noch schnell die Ortsumgehung hinein verhandelte. Absolut nicht zielführend bei beiden Themen. </p>
<p>Seit nunmehr drei Jahren ist der Hochwasserschutz Gegenstand einer jeden Sitzung der Gremien der Stadt Mechernich und man könnte meinen, dass die Dinge bei allen verstanden wurden.</p>
<p><strong>„Starkregen muss schadlos in der Fläche gehalten werden“, ist ein wichtiger Grundsatz des Hochwasserschutzes. Aber was ist dieser wert, wenn das Verscherbeln von Bauland wichtiger ist?</strong></p>
<p>Möge die Bezirksregierung Köln diesem Treiben ein Ende bereiten.</p>
<p> </p>
<p>Gerd Altmeier</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues aus dem „Stadtentwicklungsausschuss“</title>
		<link>https://www.gruene-mechernich.de/neues-aus-dem-stadtentwicklungsausschuss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Altmeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2023 13:13:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht aus der Fraktion]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bebauung]]></category>
		<category><![CDATA[Flächenfraß]]></category>
		<category><![CDATA[Flächenverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwasserschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Stadt Mechernich plant den sogenannten 3. Siedlungsschwerpunkt in Firmenich-Obergartzem auf 35 Hektar mit bis zu 750 Wohneinheiten zu entwickeln (rot-umrandete Fläche). Dies würde praktisch für den Ort eine Verdopplung der Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner bedeuten. Die  Versiegelung wäre auf dieser größen Fläche massiv...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="p1"> </p>
<p class="p2"><span class="s2">Am 5. Dezember 2023 kam im Ratssaal wieder der Ausschuss für Planung, Verkehr, <b>Umwelt und Klimaschutz</b> (ehemals Stadtentwicklungsausschuss) zusammen.</span></p>
<p class="p2"><span class="s2">Zunächst stellte uns die Verwaltung unter Top 2 den Hitzeschutzaktionsplan vor. Unter Top 4 wollte uns die Verwaltung den Planungsstand der Hochwasserschutzmassnahmen mitteilen.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Und dazwischen sollten wir eine massive Flächenversiegelung abnicken.</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2">Wir stellten folgerichtig die Frage, ob wir hier in einer <b>Satireveranstaltung</b> gelandet waren?</span></p>
<p class="p2"><span class="s2">Hintergrund: Die Stadt Mechernich plant den sogenannten 3. Siedlungsschwerpunkt in Firmenich-Obergartzem auf 35 Hektar mit bis zu 750 Wohneinheiten zu entwickeln (rot-umrandete Fläche). Dies würde praktisch für den Ort eine Verdopplung der Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner bedeuten. Die<span class="Apple-converted-space">  </span>Versiegelung wäre auf dieser größen Fläche massiv.<span class="Apple-converted-space">  </span>So, wie es aussieht, sehen nicht nur wir dies kritisch, sondern auch die Bezirksregierung Köln im Rahmen ihrer Regionalplanung.</span></p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.gruene-mechernich.de/wp-content/uploads/2023/12/Bebauung_Firmenich-Obergartzem.jpg" alt="Geplante Bebauung in Firmenich und Obergartzem" width="1500" height="991" />
<p class="p2"><span class="s2">In der Sitzung haben wir dies noch einmal thematisiert. Des Weiteren halten <strong>wir eine solche Planung vor dem Hintergrund der Starkregenkatastrophe von 2021 für unverantwortlich!</strong></span></p>
<p class="p2"><span class="s2">Obergartzem ist bereits heute mit 3 Gewerbegebieten auf ca. 70 Hektar belastet. Nach dem Willen der örtlichen CDU, soll das Gebiet um weitere etwa 60 Hektar bis zur Straße nach Virnich (gelb-umrandete Fläche) erweitert werden. Und dies auf Böden die Ackerzahlen von 70 und besser aufweisen. Der Doppelort gehört naturräumlich noch zur Zülpicher Börde, was die sehr guten Böden erklärt.</span></p>
<p class="p2"><span class="s2">Zurück zur Wohnbebauung. Im letzten Jahr hatte die Stadt Mechernich eine Erklärung zur Regionalplanung abgegeben. Unsere Fraktion hatte dieser Erklärung bei der Bezirksregierung widersprochen (<a href="https://www.gruene-mechernich.de/entwurf-des-regionalplans-koeln/">Info</a>).</span></p>
<p class="p2"><span class="s2">Nun fordert die Regionalplanung eine weitere Erklärung der Stadt ein, da man offensichtlich bislang nicht mit den Zielen der Landesplanung (5 ha Grundsatz u.s.w.) im Einklang steht.</span></p>
<p class="p2"><span class="s2"><strong>Dies wundert uns nicht, da die Bauplanung in Mechernich für alle erkennbar, voller Widersprüche steckt.</strong> Gibt es bei uns eigentlich ein Konzept oder geht es nach wie vor lediglich um die Vermarktung von Baugrundstücken im großen Stil?</span></p>
<p class="p2"><span class="s2">Manche werfen uns GRÜNEN vor, uns immer zu verweigern. Dass dies nicht der Fall ist, haben wir mindestens in den letzten 3 Jahren bewiesen. Für eine moderate Entwicklung von kleinen Baugebieten in unseren 44 Ortsteilen hatten wir uns bereits zur Kommunalwahl 2020 ausgesprochen.</span></p>
<p class="p2"><span class="s2">Siedlungsschwerpunkte mit 750 Wohneinheiten o.ä. lehnen wir weiterhin entschieden ab!</span></p>
<p class="p2"><span class="s2">Eine solche Planung ist vollkommen aus der Zeit gefallen und nicht bis zu Ende gedacht.</span></p>
<p class="p2"><span class="s2">Mit dieser Meinung stehen wir in Mechernich allerdings alleine da. Außer uns haben<b> ALLE FRAKTIONEN</b> den Vorschlag der Verwaltung munter abgenickt.</span></p>
<p><a href="https://www.swrfernsehen.de/swr-wissen/wohnraumsuche-bauland-frisst-natur-100.html?mediaId=ee1b071e-b4d1-3599-919f-1cd93e7ebfa6&amp;" target="_blank" rel="noopener">Ein sehr interessantes Video von SWR Wissen zeigt die Zusammenhänge</a></p>
<p class="p2">Es soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden, dass wir die technischen Hochwasserschutz-Maßnahmen von Erftverband und Stadt Mechernich an unseren Bächen für engagiert und ambitioniert halten und natürlich vollumfänglich unterstützen.</p>
<p>&#8222;Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.&#8220; Und so gehört es eben zwingend dazu, den Flächenfraß zu minimieren, um einen Starkregen beherrschbar zu machen.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p class="p2"><span class="s2">Gerd Altmeier</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Riesiges Neubaugebiet in Firmenich-Obergartzem? – Wir sagen NEIN!</title>
		<link>https://www.gruene-mechernich.de/riesiges-neubaugebiet-in-firmenich-obergartzem-wir-sagen-nein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Altmeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2022 15:49:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bebauung]]></category>
		<category><![CDATA[Flächenverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwasserschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[  Seit vielen Jahren verfolgt die Verwaltung der Stadt Mechernich das Ziel sogenannte „Siedlungsschwerpunkte“ zu entwickeln. Neben Mechernich-Nord und Kommern soll jetzt auch in Firmenich-Obergartzem der „3. Siedlungsschwerpunkt“ entstehen. War... ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p> </p>
<p>Seit vielen Jahren verfolgt die Verwaltung der Stadt Mechernich das Ziel sogenannte „Siedlungsschwerpunkte“ zu entwickeln.</p>
<p>Neben Mechernich-Nord und Kommern soll jetzt auch in Firmenich-Obergartzem der „3. Siedlungsschwerpunkt“ entstehen. War mit dem Gebietsentwicklungsplan Anfang der 2000er Jahre noch eine recht moderate Bebauung geplant, so hat die Stadt im Rahmen der Regionalplanung noch einmal kräftig zugelangt. Zwischen Satzveyer-, Bonner- und Panzerstraße wird in den nächsten Jahren auf 35 Hektar (350.000 Quadratmeter) ein riesiges Neubaugebiet entstehen.</p>
<p>Erinnern wir uns nicht alle noch an die Kommunalwahl 2020,zu der die CDU damals von 250 Einfamilienhäusern sprach? Untermalt mit Plakaten von einer jungen Familie vor ihrem Einfamilienhaus auf der grünen Wiese. Schwarz auf weiß findet man dazu eher selten belastbare Zahlen. Schaut manjedoch in den aktuellen Schulentwicklungsplan, so ist dort plötzlich von bis 750 Wohneinheiten die Rede, was faktisch <strong><span class="s2">eine Verdopplung der Einwohnerzahl von Firmenich und Obergartzem</span></strong> zur Folge hätte. Auf diesen Sachverhalt haben wir auf Bürgerversammlungen und in Ausschuss und Rat mehrfach hingewiesen. Unseren Ausführungen wurde dabei von Seiten der Stadt nie widersprochen.</p>
<p>Am 13.12.2022 wurden im Rat auch die Planungen der neuen Grundschule, Sporthalle und Erweiterung der Kita in Firmenich vorgestellt. Das Konzept des Andernacher Ingenieurbüros Rumpf war sehr überzeugend und durchdacht und fand unsere volle Zustimmung. Es fällt uns einfach nicht schwer zwischen dem Bau von Gemeinschaftseinrichtungen und einem riesigen Neubaugebiet zu unterscheiden und hier auch eine differenzierte Haltung an den Tag zu legen. Nicht unerwähnt sollte sein, dass die derzeitige Grundschule in Satzvey später als Erweiterungsgebäude der Freien Veytalschule genutzt werden soll und in Firmenich dafür Ersatz geschaffen werden wird.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund wirkte dann der Einwurf des CDU-Fraktionsvorsitzenden („Wer A sagt, muss auch B sagen“) zur Abstimmung über das Neubaugebiet doch etwas skurril.</p>
<p>Andere Parteien, die zur Kommunalwahl 2020 noch eine kritische Haltung zum „Siedlungsschwerpunkt“ hatten, werfen heute ihre Überzeugung über Bord.</p>
<p><strong><span class="s2">Wir G</span><span class="s2">RÜNE</span><span class="s2"> waren die Einzigen im Rat, die gegen diese maßlose Bebauung stimmten!</span></strong></p>
<p>Man kann nicht davon ausgehen, dass es leicht gelingen wird bei einer Verdoppelung der Einwohnerzahl die Neubürger:innen leicht in die Dorfgemeinschaft zu integrieren. Verlust hochwertiger landwirtschaftlicher Flächen und die mangelnde Resilienz gegen Starkregen sind nur zwei Aspekte, die mit dieser Bebauung sicher nicht verbessert werden.</p>
<p>Im Endeffekt sind solche riesigen Neubaugebiete im Angesicht von explodierenden Baupreisen, Dürren und dem Starkregenereignis vollkommen aus der Zeit gefallen oder schlicht und einfach, verantwortungslos.</p>
<p> </p>
<p>Gerd Altmeier</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Baugebiet Diethkirchenweg in Antweiler</title>
		<link>https://www.gruene-mechernich.de/baugebiet-dietkirchenweg-in-antweiler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Altmeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2022 14:08:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bebauung]]></category>
		<category><![CDATA[Flächenverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwasserschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer die siebte Sitzung des Ausschusses für Planung, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz am 15.02.2022 erlebt hat, konnte Zeuge oder Zeugin eines erschreckenden Beispiels der Entfremdung unseres Bürgermeisters und der Verwaltung... ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[


<p>Wer die siebte Sitzung des Ausschusses für Planung, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz am 15.02.2022 erlebt hat, konnte Zeuge oder Zeugin eines erschreckenden Beispiels der Entfremdung unseres Bürgermeisters und der Verwaltung von den Belangen der Bürger:innen unserer Stadt sein.</p>
<p>Worum geht es? Antweiler hat durch seine zu kleine Kanalisation und die Verrohrung des Krebsbaches seit Jahrzehnten bereits bei markanten Regenereignissen ein Überschwemmungsproblem im Zentrum des Ortes. Bei den immer häufigeren herausragenden Starkregenereignissen, die nach den Klimadaten der letzten Jahre und unter dem Eindruck der Katastrophe von 2021 neu bewertet werden müssen, ist es entsprechend schlimmer. Es wäre also dringend geboten, die vorhandenen Probleme anzugehen und den Ort für Gegenwart und Zukunft wetterfest zu machen.</p>
<p>Stattdessen soll nun ein Neubaugebiet entstehen. Während die Einwohner:innen noch dabei sind, die materiellen Folgen der Hochwasserkatastrophe zu beseitigen und die mentalen Folgen zu verarbeiten, sollen neue Häuser entstehen, die zusätzliche Oberfläche versiegeln und somit noch mehr Wasser in die Kanalisation leiten, obwohl nicht einmal das „normale“ Überschwemmungsproblem des Ortes gelöst wurde. Unverständnis, Ängste und auch offener Zorn sind die verständlichen Folgen.</p>
<p>Formal völlig richtig, wenn auch taub für den Sinn des an diesem Tag debattierten Antrags, erklärten der Bürgermeister Dr. Schick und der Fachbereichsleiter Herr Schiefer mehrfach, dass es auch Aufgabe der Bauplanung sei, „Konflikte“ wie den Hochwasserschutz zu lösen. Selbst ein Abbruch der Planung bei unlösbaren Konflikten sei möglich. Was die Anwesenden dann aber zu hören bekamen, lässt sich nur noch als empathielose Entgleisung klassifizieren. Das Thema Hochwasser sei „hochgekocht“ und es sei ja auch „das Schöne an dem Hochwasser“, dass es dieses Thema nun auf die Agenda gespült habe. Wer die weiteren Ausführungen hörte, konnte außerdem den Eindruck bekommen, dass eine Betrachtung des Antweiler Überschwemmungsproblems überhaupt nur in Verbindung mit der Realisierung des Neubaugebietes in Erwägung gezogen würde. Ohne Neubaugebiet kein „Konflikt“, ohne Konflikt keine Hilfe für Antweiler. Als der Bürgermeister, seit 1999 im Amt, dann noch versuchte, seinen Vorgänger für die Versäumnisse verantwortlich zu machen, brach von Seiten der anwesenden Antweiler Bürger:innen zynisches Gelächter aus. Da half dann auch nicht mehr, dass CDU-Fraktionsvorsitzender Peter Kronenberg der Kritik entgegenwarf, dass man das schon glauben müsse, dass der „Hochwasserkonflikt“ in dem Planungsverfahren berücksichtigt werden würde. Als sein Kollege Günter Kornell in Ermangelung von Sachargumenten zum Schluss noch zu einem persönlichen Angriff in Richtung SPD-Fraktion überging, war endgültig klar: Die CDU-Fraktion will das Baugebiet um jeden Preis. <br />Was bleibt also nun für die Antweiler Bürger:innen? Ihre Sorgen wurden ebenso wie ihre Vorschläge zu alternativen Flächen ignoriert. Ihr seit Jahrzehnten bekanntes Überschwemmungsproblem wird als Randthema einer Neubauplanung behandelt werden. Wenn neue Daten zur Hochwasserproblematik vorliegen, dann soll es eine Bürgerversammlung geben. Und dann? Dann passiert etwas. Das muss man der CDU glauben (oder auch nicht).</p>
<p>Die CDU/UWV/AfD-Mehrheit hat die Weiterführung der Planung des Neubaugebiets gegen den geschlossenen Willen der Bürger:innen und der anderen Fraktionen beschlossen. Die menschlich richtige wie auch sinnvolle Reihenfolge, zunächst das Problem der Einwohner:innen zu lösen und damit auch den Ort für die Aufnahme weiterer Bürger:innen zu ertüchtigen, wurde in den Wind geschlagen. Die Verwaltung, die durchaus berechtigt die hohe Arbeitslast beklagt, muss ein Planungsverfahren vorantreiben, das ein hohes Risiko des Scheiterns und damit vergeudeter Ressourcen beinhaltet. Warum also dieses Baugebiet genau jetzt und genau dort?</p>
<p>An alle Bürger:innen von Antweiler: Es tut uns leid.                                      (Jan-Christoph Buchholz)</p>
<p>Ein Video der Einwohner:innen teilen wir an dieser Stelle sehr gerne:</p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/g0BPmrebEks" width="560" height="314" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Antrag &#8222;Renaturierung des Bleibaches und Hochwasserschutz für Firmenich &#038; Obergartzem&#8220; vom 21.03.2021</title>
		<link>https://www.gruene-mechernich.de/antrag-renaturierung-des-bleibaches-und-hochwasserschutz-fuer-firmenich-obergartzem-vom-21-03-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Altmeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 06:49:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anträge & Reden]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwasserschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Der von uns hier beantragte Vorschlag ist mit nur einem geringen finanziellen und logistischen Aufwand verbunden und macht weitere bauliche Maßnahmen entlang der Ortslage obsolet. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Bürgermeister,</p>



<p class="wp-block-paragraph">sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">die Ratsfraktion BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Planung, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz der Stadt Mechernich zu setzen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Renaturierung des Bleibaches und Hochwasserschutz für Firmenich &amp; Obergartzem</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Naturschutzgebiet westlich der Brühler Straße in Firmenich ist der Bleibach zu stark ausgebaut. Das heißt, dass er hier zu schnell fließt und große Wassermengen, im Falle eines Hochwassers, in die Ortslage strömen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Würde im Bereich A ein mäandrierender Bachlauf hergestellt werden, würde dies die Fließgeschwindigkeit reduzieren und hätte positive Auswirkungen auf die Ökologie des Baches. Solche Maßnahmen werden vom Land NRW im Rahmen des Programmes „Lebendige Gewässer“ mit bis zu 80% gefördert:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.umwelt.nrw.de/umwelt/umwelt-und-wasser/gewaesser/programm-lebendige-gewaesser/">https://www.umwelt.nrw.de/umwelt/umwelt-und-wasser/gewaesser/programm-lebendige-gewaesser/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies wäre in unserem Stadtgebiet ein weiterer Schritt zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (bis 2027).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach sollte im Bereich des Punktes B eine Drossel eingebaut werden, die die Wassermenge im Bereich der Ortslage auf ein unschädliches Maß reduziert und so die Anrainer des Baches effektiv vor Hochwasser schützt. Bei einem Starkregenereignis würde der Bereich A als Retentionsfläche dienen. Durch die natürlichen Gegebenheiten (Mulde) sind hier keine weiteren Maßnahmen notwendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir gehen davon aus, dass die derzeit diskutierten Maßnahmen am Mühlensee in Kommern, nicht zu einem ausreichenden Hochwasserschutz (HQ 100) ohne weitere bauliche Maßnahmen (Anböschung an den Grundstücken der Anrainer) in Firmenich und Obergartzem führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von uns hier beantragte Vorschlag ist mit nur einem geringen finanziellen und logistischen Aufwand verbunden und macht weitere bauliche Maßnahmen entlang der Ortslage obsolet.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir bitten die Kolleg:innen um Ihre Zustimmung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beschlussvorschlag:</strong> „Der Ausschuss für Planung, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz beauftragt die Verwaltung mit dem Erftverband in Verbindung zu treten und die beantragte Maßnahme zu kalkulieren, gegebenenfalls Fördergelder zu beantragen und dem Ausschuss über die weitere Vorgehensweise zu berichten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Rückfragen steht Ihnen unser Ratsmitglied Gerd Altmeier gerne zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit freundlichen Grüßen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nathalie Konias</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fraktionsvorsitzende</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anlage: Hochwassergefahrenkarte der Bezirksregierung Köln (Stand: Oktober 2019)</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><span style="color:#00d084" class="tadv-color">Der Antrag wurde am 27.03.2021 im Ausschuss angenommen und an den Erftverband weitergeleitet.</span></strong></p>


]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hochwasserschutz entlang des Bleibaches?</title>
		<link>https://www.gruene-mechernich.de/hochwasserschutz-fuer-kommern-und-obergartzem/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Altmeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2021 09:12:34 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Hochwasserschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir vertreten die Auffassung, dass der Hochwasserschutz der Bevölkerung oberste Priorität hat... ]]></description>
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<p>Das Hochwasser vom 21. Juli 2016 zeigte uns ganz deutlich, wie unzureichend Kommern und Obergartzem, sowie andere Orte bislang vor einem solchen Ereignis geschützt sind.</p>
<p>Am 16. Februar diesen Jahres stellte der Erftverband in Ausschuss für Planung, Verkehr, Umwelt- und Klimaschutz (ehemaliger Stadtentwicklungsausschuss) sein <a href="https://www.gruene-mechernich.de/wp-content/uploads/2021/02/Variantenbetrachtung-Muehlensee-Kommern.pdf">Hochwasserschutzkonzept</a> (Link) für die beiden Orte vor.</p>
<p>Nach ausführlicher Untersuchung verschiedener Varianten kommt der Verband zu dem Schluss, dass nur das Naturareal (sog. Trockenbecken) einen wirksamen Schutz gegen Hochwasser bietet.</p>
<p>Diese Einschätzung teilt die Fraktion der Grünen im Mechernicher Rat zwar in vollem Umfang, allerdings sind wir auch der Meinung, dass eine vollumfängliche Aufklärung der Bürger:innen selbstverständlich erfolgen muss. </p>
<p>Leider wurde die Diskussion im Anschluss von den Ausschussmitgliedern u.a. Johannes Ley (CDU) und Bertram Wassong (SPD) derart emotional geführt (Wassong: „Der See ist für Kommern identitätsstiftend.“), dass es zu keiner Entscheidung kam und zunächst nur die Bürger:innen befragt werden sollen.</p>
<p><strong>Wir vertreten die Auffassung, dass der Hochwasserschutz der Bevölkerung oberste Priorität hat.</strong><strong> </strong></p>
<p>Es gibt Bürger in Kommern und Obergartzem, die sich nicht mehr, in einem finanziell vertretbaren Rahmen, gegen Hochwasser versichern können. Ein erneutes Hochwasser wäre hier <u>existenzbedrohend!</u></p>
<p>Des Weiteren haben wir den Eindruck, dass wesentliche Bestandteile des Konzeptes von einigen Ausschussmitgliedern nicht verstanden wurden.</p>
<p>Bei der Anlage eines Naturareales (sog. Trockenbecken) wird zunächst das Wasser entfernt und unten im Damm eine Drossel eingebaut. Im Normalfall würde der Bleibach so ungehindert als Bachlauf durch das Becken fließen. Die restlichen Bereiche würden grün angelegt, auch ein kleiner Teich könnte darin Platz finden. Auch könnten diese Bereiche als Vergrößerung des Mühlenparkes genutzt werden.</p>
<p>Käme es zu einem Starkregenereignis, so würde nur soviel Wasser aus dem Becken entweichen, wie der Bach schadlos tragen kann (Drossel). Fließt mehr Wasser in das Becken, so würde sich dies über Stunden anstauen. Der immense Zeitvorteil, und das ist hier entscheidend, sollte jedem einleuchten, der die bisherigen Variationen des Überlaufes bevorzugt. Ein Ausbaggern des Sees, was immer wieder in den Raum geworfen wird, hat demzufolge auch nur die geringe Wirkung, die die bisherige Absenkung um einen Meter auch schon hatte.</p>
<p>Neben dem Hochwasserschutz spielen aber auch ökologische Aspekte eine Rolle. Ein Absinkbecken und als das muss man den Mühlensee bezeichnen, greift sehr stark in die Gewässerökologie ein, da wichtige Bestandteile nicht mehr im Bach ankommen.</p>
<p>In den letzten 3 Sommern war der Bleibach über mehrere Wochen ausgetrocknet. In Obergartzem kamen die Kinder mit Eimern voll verendeter Fische angerannt und „beglückten“ ihre Eltern damit. Hitze und die unnatürlichen Wasserverhältnisse (Stichwort: Burgfeyer Stollen) in Blei- und Veybach spielen hier sicher eine große Rolle. Aber wurde das Austrocknen nicht auch mit der Absenkung des Mühlensees um einen Meter erkauft?</p>
<p>Die Realisierung des Mühlensees  in den 1960er Jahren als Bleisandabsetzbecken war damals gut und richtig. Diese Funktion erfüllt er laut den Experten des Erftverbandes heute nicht mehr in dem Umfang. Heute könnte der Bereich, als Naturareal ausgeführt, den Bürger:innen den wirksamen Hochwasserschutz bieten, den sie so dringend benötigen.</p>
<p><strong>Grundsätzlich unterstützen wir die Forderung des Ausschusses vor einer Entscheidung zu einer Bürgerversammlung einzuladen, rufen aber zudem die im Juli 2016 vom Hochwasser stark betroffenen Bürger:innen aus Orten am Bleibach auf, mit uns in Verbindung zu treten und uns ihre damalige Situation zu schildern. Wir werden diese Informationen bündeln und den maßgeblichen Gremien vorlegen. Diese Informationen können auf Wunsch selbstverständlich auch vertraulich behandelt werden.</strong></p>
<p>Unsere Kontaktdaten:</p>
<p><strong>eMail:</strong> <a href="mailto:fraktion@gruene-mechernich.de">fraktion@gruene-mechernich.de</a></p>
<p><strong>Postanschrift:</strong> Grüne-Fraktion, Bergstraße 17, 53894 Mechernich</p>
<p> </p>
<p>Eine verkürzte Version dieses Artikels ist am 12.03.2021 auch im Mechernicher Bürgerbrief erschienen:</p>
<p><a class="fancybox" rel="gallery1643" href="https://www.gruene-mechernich.de/wp-content/uploads/2021/03/Buergerbrief_Hochwasser_12-03-2021.jpg">Hier</a> können Sie ihn nachlesen</p>
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